heizkosten rechner
Was rechnet der Heizkosten-Rechner?
Dieser Rechner ist für Entscheidungen gedacht, bei denen ein grober Anbieterwert nicht reicht. Du kannst Preise, Nutzung, Zeitraum und kritische Annahmen selbst verändern und bekommst nicht nur eine Zahl, sondern ein klares Urteil.
Bei Sanierung und Wärme sind Angebotspreis, Förderfähigkeit, Effizienz und der Zustand des Hauses entscheidend. Die Rechnung ist bewusst vorsichtig aufgebaut: lieber ein belastbarer Grenzfall als ein schöner Idealfall, der später nicht hält.
So funktioniert der Heizkosten-Rechner
Der Heizkosten-Rechner trennt Investition, Förderung, Betriebskosten und technische Annahmen. Dadurch siehst du, ob ein Angebot im Hauskontext plausibel ist.
Wichtig ist nicht die letzte Nachkommastelle, sondern die Frage, welcher Hebel das Ergebnis wirklich bewegt. Genau deshalb zeigt der Rechner Formel, Annahmen und Schwachstellen direkt neben dem Ergebnis.
Wann kippt das Ergebnis?
Das Ergebnis kippt, wenn die Förderung niedriger ausfällt, Zusatzarbeiten nötig werden, die Effizienz schlechter ist oder das Angebot wichtige Nebenleistungen auslässt.
Wenn dein Ergebnis knapp ausfällt, solltest du zuerst die teuersten oder unsichersten Eingaben prüfen: echte Angebote, reale Verbrauchswerte, Wartung, Restwert, Preissteigerungen und den Zeitraum.
Häufige Fragen
Wie rechnet der Heizkosten-Rechner von Nutzwärme zur Endenergie?
Nutzwärme ist die Wärme, die tatsächlich im Raum ankommt: Wohnfläche mal spezifischer Nutzwärmebedarf plus Warmwasser-Zuschlag. Endenergie ist das, was du tatsächlich einkaufst. Bei Gas, Heizöl und Fernwärme teilt der Rechner die Nutzwärme durch den Nutzungsgrad der Anlage. Bei der Wärmepumpe teilt er durch die Jahresarbeitszahl, weil ein Teil der Wärme aus der Umgebung kommt und nicht bezahlt wird.
Woher kommt der Heizspiegel-Vergleichswert?
Aus dem Heizspiegel 2025 von co2online, Stand 23.09.2025, als Prognose für das Abrechnungsjahr 2025. Er zeigt bundesweite Durchschnittswerte pro Quadratmeter und Jahr, getrennt nach Energieträger. Dein Gebäude kann davon abweichen, deshalb bleibt der Wert editierbar.
Warum ist der Nutzungsgrad bei der Wärmepumpe ausgegraut?
Bei Gas, Heizöl und Fernwärme beschreibt der Nutzungsgrad den Verlust in Kessel oder Übergabestation. Bei der Wärmepumpe übernimmt die Jahresarbeitszahl diese Rolle, weil sie das Verhältnis von abgegebener Wärme zu eingesetztem Strom beschreibt. Beide Werte schwanken im Feldbetrieb oft deutlich vom Prüfstand.
Sind die Energiepreise für Heizöl und Fernwärme amtlich verifiziert?
Gas- und Strompreis stammen direkt aus dem Monitoringbericht 2025 der Bundesnetzagentur. Heizöl- und Fernwärmepreis sind marktübliche Richtwerte ohne tagesaktuelle Amtsquelle in diesem Rechner und deshalb mit größerer Unsicherheit behaftet. Trag hier möglichst deinen eigenen Liefer- oder Abrechnungspreis ein.
Quellen und Startwerte
- co2online, Heizspiegel 2025: Vergleichswerte für Heizkosten pro Quadratmeter und Jahr nach Energieträger, Stand 23.09.2025, Prognose für das Abrechnungsjahr 2025. Startwerte: Gas 16,86 EUR/m², Heizöl 15,07 EUR/m², Fernwärme 17,79 EUR/m², Wärmepumpe 10,21 EUR/m². Quelle öffnen
- Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt, Monitoringbericht 2025: durchschnittlicher Haushaltsstrompreis 40,1 ct/kWh und Gaspreis 12,13 ct/kWh, Stand Frühjahr 2025, bundesweiter Durchschnitt. Grundlage für die Energiepreis-Startwerte bei Gas und Wärmepumpe. Quelle öffnen
Alle genannten Preise und Kennzahlen sind Startwerte und keine Prognose. Du kannst jeden Wert im Rechner an dein Angebot und deine Verbrauchsdaten anpassen.